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Schauen Sie sich manchmal Kinderfotos an? Eigene oder die von Ihren Kindern, Enkeln, Verwandten? Kurze Zeit nach dem Schulbeginn.
Fragen Sie sich, warum der ernste Blick, was ist passiert?
Es wurde im Gehirn "gebrochen"-"brain breaking''!
Wenn Vorbilder und Gebrauchsgegenstände fehlen ist es schwer, die eigene Linkshändigkeit zu leben. Und Kinder passen sich an.
Auch heute gibt es vom Kleinkind bis zum Erwachsenen noch mehr Verdeckte Linkshänder als Sie denken!
Die meisten auf rechts umgeschulten Linkshänder jeden Alters erinnern sich allerdings nicht an ihren Anpassungsprozess und sind sich oft gar nicht bewusst, Linkshänder zu sein!
Eine Umschulung der Schreibhand kann zu verschiedenen Störungen führen. Die Folgeerscheinungen, wie Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten sowie feinmotorische Probleme, werden allerdings auch heute meist noch nicht als Ergebnis der Umschulung der Händigkeit erkannt.
Auch nicht von Medizinern, wie z. B. Kinderärzten, Psychotherapeuten, Psychologen, Psychiatern, Neurologen und Hausärzten, von denen man dieses Wissen als Hilfesuchender erwartet. Denn in der universitären Ausbildung gibt es bisher kaum Hinweise in den Behandlungsmethoden auf rechts umgeschulte Linkshänder und stellt selten ein ihrer Problematik adäquates Thema dar.
Die betroffenen Menschen wundern sich und es bleibt ihnen ein Rätsel, wieso sie unter den genannten Schwierigkeiten leiden- als Langzeitschäden der Umerziehung zum Pseudo-Rechtshänder.
Allerdings wissen auch viele, die sich ihrer "wahren Natur" bewusst sind, nicht um die Folgen ihrer Umschulung. Da ein genetischer Linkshänder zum ständigen Umdenken im Gehirn gezwungen wird.
Doch die "Umschulung" auf die nichtdominante Hand- besonders durch das Schreiben- bleibt nie ohne Folgen- auchwenn diese individuell verschieden traurig sind:
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Bekannte negative Folgen im Kindergartenalter:
- Kind nimmt immer mehr die rechte Hand und wechselt diese häufig mit der linken Hand beim Eseen, Malen, Schneiden u. a., obwohl es vor seiner Kindergartenzeit überwiegend seine linke Hand dazu genutzt hat
- häufiges über die eigenen Beine stolpern- motorische Schwierigkeiten
- ungeschicktes Fangen & Werfen von Bällen u.ä.
- stößt oft Gläser und Tassen um
- eigener Name oder Buchstaben davon werden auf gemaltes Blatt in Spiegelschrift geschrieben
- gelingt dem Kind etwas nicht so wie es sich das vorstellt, reagiert es mit Wutanfällen
- es spricht verhältnismäßig schlecht; es kann auch zum Stottern kommen
- Albträume im Schlaf
- Bettnässen, Einkoten und Nägelkauen
- Mal-, Schneide- und Bastelunlust
- Vermeiden von komplexen feinmotorischen Handlungen (Schleife binden, karten mischen,...)
- Ticks wie Augenzwinkern oder Schniefen
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Weitere bekannte negative Folgen im Schulalter (Grundschule bis Gymnasium/Ausbildung/Studium):
- Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten, trotz "normaler" Intelligenz
- Neigung zu Blackouts, vor allem in Prüfungssituationen
- verkrampfte Stift- und Schreibhaltung durch feinmotorische Schwierigkeiten bis zu Unlust am Malen und Basteln
- viel zu großer Schreibdruck, so dass die Schrift auf dem Blatt durchdrückt oder Füller schnell kaputt gehen
- schlechtes Schriftbild- teilweise kaum lesbar, Schreibunlust
- Finger, Hand und Arm schmerzen beim Schreiben und es bilden sich Schwielen an den Fingern
- Schreibkrämpfe
- Probleme bei Mitschriften und Mitschreiben bei Vorträgen
- Kopfschmerzen, hauptsächlich linksseitig
- Raum-Lage-Labilität, u. a. häufiges Verwechseln von links und rechts/Verdrehen und Vertauschen von Buchstaben
- Buchstabenunsicherheit beim Schreiben von b, d, g und p
- Unsicherheit beim Hören und Unterscheiden der Buchstaben g und k, d und t und andere
- Zahlendreher bei Ziffernfolgen und Nummern, z. B. Telefonnummern, Kontonummern
- häufige FlüchtigkeitsfehlerÂ
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